Praktikumsbericht Stephanie

„Es ist immer eine Freude, wenn der Code gleich beim ersten Mal durchläuft. “

Stephanie, Informatikstudentin, ETH Zürich
Stephanie

Persönliche Empfehlung zum Praktikum bei PDF Tools AG

PDF Tools ist ein guter Ort, um ein Praktikum in Systems Software Entwicklung zu machen, weil hier im Gegensatz zu anderen Firmen viel vom grundlegenden Code noch selbst geschrieben wird.

Das Praktikum ist sicher interessant für alle, die erste Arbeitserfahrungen in diesem Bereich sammeln und den Arbeitsalltag eines Softwareentwicklers kennenlernen wollen.

INFORMATIONEN ZUM PRAKTIKUM

Wer bin ich und warum suchte ich ein Praktikum?

Ich heiße Stephanie, bin 24 Jahre alt und bin am Ende meines Bachelorstudiums Informatik an der ETH.

Anstatt gleich mit dem Master weiterzufahren, wollte ich vorher noch mehr praktische Erfahrungen sammeln. Ich hatte zuvor schon einmal die Gelegenheit ein viermonatiges Praktikum zu machen, was mir sehr gefallen hat. So kam ich auf die Idee, ein weiteres zu absolvieren.

Wie habe ich die PDF Tools AG gefunden? Warum die PDF Tools AG?

Im VISIONEN, der Zeitschrift der Informatikstudierenden der ETH Zürich, habe ich eine Werbeanzeige gesehen und daraufhin die Webseite besucht. Die Praktikumsberichte dort klangen sehr vielversprechend. Auch sonst bekam ich den Eindruck, dass die Dinge, die mir wichtig waren, bei PDF Tools auch wichtig sind. Als ich gelesen habe, dass man hier die Chance hat, die Software-Entwicklung von der Pike auf zu lernen, hat mich das angesprochen.

Wie habe ich den Praktikumsplatz erhalten?

Nicht lange nachdem ich die Bewerbung abgeschickt hatte, wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Dort haben wir kurz darüber gesprochen, warum ich mich beworben habe, wer PDF Tools ist, woran und womit sie arbeiten und mit welchen Programmiersprachen ich schon Erfahrungen gesammelt habe. Dann wurden mir zwei interessante Projekte vorgeschlagen, zwischen denen ich auswählen konnte.

Wie sieht ein Tag im Leben einer Praktikantin aus?

Man hat sein eigenes Projekt, an dem man arbeitet. In meinem Projekt habe ich mit WPF, C# und SQLite gearbeitet, um in einem GUI Statistiken anzuzeigen.

Anfangs bespricht man sich wöchentlich mit dem Betreuer. Später arbeitet man sehr selbstständig und geht nach Bedarf auf den Betreuer zu, um offene Fragen zu klären. Je nach Themenbereich stehen auch andere Teammitglieder für Fragen zur Verfügung. Arbeitsschritte werden in Azure DevOps mit Requirements und Tasks festgehalten. Jeden Morgen findet ein kurzes Treffen statt, in dem jeder vorstellt, woran er/sie gerade arbeitet und an dem man gegebenenfalls die Gelegenheit hat, mitzuteilen, wo man ansteht.

Viel Zeit verbringt man mit dem Debuggen von Code, Lesen von Dokumentation und suchen von Bugs. Zuerst geht es darum, die Aufgabe richtig zu verstehen und einen passenden Lösungsansatz zu finden. Dann sucht man in der Dokumentation nach dem am besten geeigneten Ansatz und implementiert ihn. Dazu gehört dann auch Tests zu schreiben. Das können Unit- oder Integrations- oder auch manuelle Tests sein, je nachdem welche Art passend ist. Mein Projekt war Teil eines Produkts. Deshalb mussten wir einige Zeit investieren, um zu prüfen, dass es problemlos in das Produkt integriert wird und nicht die Funktionsweise oder Performance beeinträchtigt.

Ein paar Mal habe ich auch kleine Präsentationen über noch offene Punkte vorbereitet und um Ideen und Input für Designentscheidungen an Meetings einzuholen.

Was habe ich im Praktikum gelernt?

Ich habe mehr praktische Erfahrungen gesammelt und gesehen, was in der Praxis gut funktioniert und was weniger. Man kann mehr Sicherheit darin gewinnen an neue Aufgaben und Probleme heranzugehen. Ausserdem bekommt man auch Übung darin, allein und mit anderen zusammenzuarbeiten und auf andere zuzugehen, wenn man Fragen hat oder nicht weiterkommt.

Persönliches Highlight

Es hat mich gefreut, als das Graph Control, das ich selbst mit WPF und C# programmiert habe, Kurven angezeigt hat, als ich es mit zufällig generierten Werten fütterte.


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