OEM Lizenzschlüssel

Was ist speziell an einem OEM-Lizenzschlüssel?

Der OEM-Lizenznehmer stellt Software für seine Endkunden her, welche Komponenten von PDF Tools AG enthalten. Um diese Komponenten zu lizenzieren braucht der OEM-Lizenznehmer einen OEM-Schlüssel. Der OEM-Lizenznehmer benötigt nur einen Schlüssel pro Produkt und Plattform, den er für alle seine Endkunden benutzen kann.

OEM-Schlüssel werden nicht, wie sonst, im System installiert, sondern sind in der OEM-Software eingebettet und werden zur Laufzeit an die PDF Tools Komponenten übergeben.

Was bedeutet das für den Endkunden?

Für Endkunden ändert sich nichts. Der Schlüssel wird programmatisch von der OEM-Software an die PDF Tools Komponenten übergeben wird. Dies geschieht unsichtbar für den Endkunden. Die OEM-Software muss deshalb auch keine zusätzliche Infrastruktur, wie beispielsweise die Lizenzmanager-Software verteilen. Alle Informationen zur Lizenz sind im Schlüssel enthalten. Es wird keine Internetverbindung benötigt.

Kann eine OEM Lizenz beim Endkunden plötzlich ablaufen?

Grundsätzlich laufen Lizenzen nicht ab (eine Ausnahme sind Evaluationslizenzen).

Wenn eine Kombination der produktiven Software und dem passenden Lizenzschlüssel einmal funktioniert, dann wird sie immer funktionieren.

Wann wird ein neuer Schlüssel benötigt?

Sobald die Wartung für eine OEM-Lizenz verlängert wird, wird ein neuer Schlüssel erzeugt. Dieser ist dann auch für neuere Softwareversionen innerhalb des Wartungszeitraums gültig. Ältere Schlüssel bleiben gültig und funktionieren weiterhin für die Produktversionen, für die sie erzeugt wurden.

Was muss bei der Installation zusätzlich berücksichtigt werden?

Für die Installation ändert sich nichts, da die Übergabe des Schlüssels immer zur Laufzeit geschieht.

  • Es müssen keine zusätzlichen DLLs oder EXEs installiert oder registriert werden.
  • Es müssen keine Einträge in der Registry gemacht werden.
  • Es ist keine Internetverbindung nötig.

Wie wird der Lizenschlüssel zur Laufzeit übergeben?

Jedes API beinhaltet eine „SetLicenseKey“-Funktion, die beim Start der Applikation nach der Initialisierung aufgerufen werden muss.

Beispiel: PDF to PDF/A Converter API (C)
Pdf2PdfInitialize(); // Initialize must be called first
Pdf2PdfSetLicenseKey(“X-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX”);
TPdf2Pdf* pConverter = Pdf2PdfCreateObject(); // Do something useful …

Beispiel: PDF to PDF/A Converter API (C#)
Pdftools.Pdf2Pdf.Pdf2Pdf.SetLicenseKey(“X-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX”);
Pdftools.Pdf2Pdf.Pdf2Pdf converter = new Pdftools.Pdf2Pdf.Pdf2Pdf();
// Do something useful …


Jedes Shell-Tool beinhaltet eine Option “-lk” mit der der Lizenzschlüssel übergeben werden kann.

Beispiel: PDF to PDF/A Converter Shell
pdf2pdf.exe –lk “X-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX” input.pdf output.pdf