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Praktikumsbericht Softwareentwicklung

Christian, Informatikstudent ETH Zürich

 

„Bei der PDF Tools AG habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, weil sie grossen Wert auf die Ausbildung und Förderung junger, motivierter Praktikanten legt und diese von Anfang an in ihren Geschäftsprozess integrieren.“

Christian, Informatikstudent ETH Zürich

 

 

Persönliche Empfehlung
zum Praktikum bei PDF Tools AG

Ich empfehle allen ein Praktikum bei der PDF Tools AG, die gerne mehr über Softwareentwicklung lernen möchten und ihren Programmierhorizont erweitern und verbessern wollen.

Mit professioneller Unterstützung lernte ich Programmiergrundsätze und Konzepte in der Praxis, die mich selber zu einem besseren Programmierer machten.

Zudem gewann ich einen Einblick in die faszinierende Welt der PDF’s, mit welchen die PDF Tools AG erfolgreich wurde. In einem sozialen und hilfsbereiten Umfeld wird man bei der PDF Tools AG gut vorbereitet für den späteren Einstieg in die Informatik-Arbeitswelt.

Persönliches Highlight

Der Höhepunkt in meinem Praktikum waren die Codereview Sitzungen mit Hans Bärfuss. Wir hatten in einigen vorangegangen Sitzungen architekturtechnische Details diskutiert, die mir aber durch die mündlichen Erklärungen nicht wirklich klar wurden. Er nahm sich deshalb extra Zeit für mich, um mir die Konzepte direkt im Code zu zeigen. Zusammen nahmen wir alles unter die Lupe und gingen Klasse für Klasse, Methode für Methode und Membervariable für Membervariable durch und er erläuterte mir mit seinem Fachwissen und jahrelanger Erfahrung, warum eine Codezeile gut und eine andere weniger gut war.

Viele angesprochene Konzepte konnte er mir 1 zu 1 im Code aufzeigen und gemeinsam mit mir korrigieren. Dies hat mir enorm geholfen, da ich nun endlich verstand, was es zum Beispiel mit einem richtig eingesetzten Interface auf sich hatte, warum Methoden in der falschen Klasse waren, wie eine Klasse im allgemeinen aufgebaut werden kann, warum das Delegationsprinzip die ganze Architektur viel übersichtlicher macht und noch vieles mehr.

Nach jeder Sitzung hatte ich Gelegenheit, den Code nochmals durchzugehen und die besprochenen Details auszubessern. Mit der Zeit fand ich automatisch selber Stellen im Code, die schlecht waren. Mit meinem neu gewonnen Wissen konnte ich die Fehler gleich selber bereinigen. Dies versetzte mich in Hochstimmung und ich realisierte, dass ich einen grossen Schritt in der Programmierung gemeistert hatte.

Wer bin ich und warum
suchte ich ein Praktikum

Ich bin ein 21 jähriger Informatikstudent aus Wädenswil im Kanton Zürich. Im Sommer 2014 konnte ich meinen Bachelor in Informatik an der ETH Zürich abschliessen und plane mit meinem Master im Sommer 2015 fortzufahren.

Während meiner Bachelorzeit wurde mir von mehreren Seiten empfohlen, ein Praktikum zu absolvieren. Es ist zwar nicht obligatorisch für unseren Studiengang, doch wird es einem sehr ans Herz gelegt es trotzdem zu tun, aus dem naheliegenden Grund, dass uns schlicht und einfach die Praxis fehlt. Da die ETH dafür bekannt ist, dass sie auf die theoretische Seite ausgelagert ist und ich dies nach drei Jahren aus eigener Erfahrung bestätigen kann, war die Entscheidung für mich sofort klar.

Ich wollte Praxiserfahrung gewinnen und gut vorbereitet sein für den späteren Einstieg in die Arbeitswelt. Nach dem Bachelor war der ideale Zeitpunkt für mich ein Praktikum zu suchen.

Wie habe ich die PDF Tools AG gefunden?
Warum die PDF Tools AG?

Der Verein der Informatik Studierenden (abgekürzt VIS) an der ETH Zürich führt eine übersichtliche Jobbörse auf ihrer Homepage. Mit einem Filter kann unter anderem spezifisch nach Praktikumstellen gesucht werden. Begeistert begann ich die Angebote durchzuklicken. Mein Enthusiasmus verliess mich nach den ersten paar Minuten. Das Problem war, dass viele Praktikumsplätze mehrere Anforderungen in Form von Programmiersprachen voraussetzten, in denen ich mich wenig oder gar nicht auskannte.

Doch eine Firma wählte einen offeneren Ansatz. In einem lockeren und einladenden Text stellte sich die PDF Tools AG vor und setzte bei den Fähigkeitsanforderungen das Persönliche, die Teamfähigkeit, das Engagement und die Freude an Software in den Vordergrund. Das Angebot eigene Ideen einzubringen und Erfahrungen zu sammeln entsprach meiner Vorstellung und begeisterte mich sofort.

Wie habe ich den Praktikumplatz erhalten?

In einem kurzen Motivationsschreiben nahm ich Kontakt mit Dr. Hans Bärfuss, dem Gründer und Geschäftsführer der PDF Tools AG, auf. Umgehend bekam ich eine freundliche Antwort mit dem Vorschlag zu einem Vorstellungsgespräch. Beim Termin erzählte ich Hans Bärfuss von meinen bisherigen Kenntnissen in der Programmierung und der Informatik.

Die PDF Tools AG arbeitet mit vielen Programmiersprachen und bietet Support für unterschiedliche Plattformen an und Hans Bärfuss war überzeugt ein Projekt zu finden, das in Einklang mit meinen Präferenzen kam. Die Atmosphäre während des Gesprächs war locker und ich verstand mich auf Anhieb gut mit ihm. Mit Begeisterung nahm ich das Angebot an.

Wie sieht ein Tag im Leben eines Praktikanten aus?

Im Grunde genommen unterscheidet sich der Tag eines Praktikanten nur wenig im Vergleich zum Arbeitstag der anderen Angestellten bei der PDF Tools AG. Die Arbeitszeit konnte ich flexibel selber einteilen. Auch die Mittagspausen konnten wir individuell selber bestimmen. Wir gingen gemeinsam Essen und dadurch lernte ich auch die Mitarbeiter schnell kennen. Die Stimmung war gut und es gab immer was zu lachen. Ich wurde von Anfang an gut ins Team integriert und hatte sofort Spass an der Arbeit.

Mir wurde ein grösseres Projekt anvertraut, an welchem ich den grössten Teil meines Praktikums arbeitete. In wöchentlichen Sitzungen mit dem Chef, Hans Bärfuss, und meinem persönlichen Mentor, Christoph Reller, welcher sich um mich kümmerte und mich in das Leben in der PDF Tools AG einführte, diskutierten wir, welche Ziele wir als nächstes erreichen wollten. So konnte ich an jedem Tag in kleinen und überschaubaren Arbeitseinheiten am Projekt selbstständig weiterarbeiten. Zu jeder Zeit durfte ich meinen Betreuer, meinen Chef, oder auch alle anderen Mitarbeiter um Rat fragen. Der Zusammenhalt im Team ist hoch und jeder hilft jedem aus. Dieses Arbeitsklima empfand ich als sehr angenehm und familiär.

Was habe ich im Praktikum gelernt?

In meinem Praktikum hatte ich einen tiefen Einblick in den Firmenalltag, das Firmenleben und die Welt der PDF’s. Ich habe viele Sachen bezüglich Programmierung, Strukturen und vor allem über PDF’s gelernt. Ich nahm viele neue Erfahrungen mit auf den Weg, die ich während meiner Zeit als Praktikant gesammelt habe. Erfahrungen, die man nur machen kann, wenn man in der Arbeitswelt ist.

Konzepte zur Architektur und dem Programmierstil habe ich in der Theorie von der ETH gekannt. Doch schnell musste ich feststellen, dass die Theorie alleine wenig bringt. In meinem Projekt haben wir grossen Wert auf die Architektur gelegt, was an der ETH leider viel zu kurz kommt. Dort werden hauptsächlich coole Algorithmen vorgestellt und die Programmieraufgaben sind darauf ausgelegt, dass die Programme das richtige Ergebnis ausspucken. Doch wie das Programm von der Architektur her aufgebaut ist, wird wenig oder überhaupt nicht beachtet. Praktisch alle Aufgaben sind „Einwegprodukte“. Ist ein Projekt abgegeben und bewertet worden, wird der gesamte Code nie wieder angesehen.

In der Praxis ist dies natürlich nie der Fall. Jede Klasse, die geschrieben wird, muss unter Umständen über Jahre hinweg Bestand halten und gepflegt werden. Mehr noch, die Chance ist gross, dass man Code von Programmen warten muss, den man nicht einmal selber geschrieben hat. Umso wichtiger ist hier eine gute Architektur und eine übersichtliche Struktur. Das ist eines der wichtigsten Dinge, die mich das Praktikum lehrte – Wie schreibe ich Programme und Klassen auf einer Basis, die über Jahre hinweg gut gewartet und erweitert werden können.

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